Rorate für Aufgeweckte

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Starke Frauen des Widerstandes

Es waren auch heuer 8 intensive Tage der Vorbereitung auf Weihnachten. In den Andachten der „Rorate für Aufgeweckte" stellt Horst Tschojer alljährlich nicht nur die Frauen des Goritschacher Flügelaltares in einem neuen Licht dar, sondern regt mit seinen aktuellen oder zeitgeschichtlichen Impulsen die morgendlichen Beter und Beterinnen zum Nachdenken an. Dieses Jahr standen - im Gedenken an 1938 - starke Frauen des Widerstandes im Vordergrund, die sich gegen die ungerechte Autorität des Nazi-Staates stellten. Den heiligen Frauen des Goritschacher Flügelaltars war ihr Glaube an Jesus ihr Leben wert. Sie haben sich gegen ungerechte Autoritäten widersetzt, die ihnen den Glauben an Jesus verboten haben. Vor 80 Jahren – 1938 – hat Österreich aufgehört zu existieren. Viele, zu viele Menschen haben damals begeistert „Ja“ gesagt, zu einem Führerkult und einer menschenverachtenden Ideologie. Wenige, zu wenige haben mit ihrer Haltung, ihren Taten und Worten Widerstand geleistet. Wir haben uns in dieser Woche an mutige Frauen erinnert, die den Widerspruch nicht gescheut haben und sich für verfolgte Menschen eingesetzt haben. Menschen wie Sophie Scholl, Eva Arnautovič, Sr. Restituta, Irene Harand und einige andere haben uns mit ihren religiösen und politischen Überzeugungen Beispiele der Mitmenschlichkeit gegeben, an denen wir uns auch heute aufrichten können. Das Magnifikat, das Gebet Mariens, das Gottes Gerechtigkeit ausdrückt, begleitete uns durch die Andachten.