Das österliche Triduum

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Ostern kann man nicht einfach erzählen. Und vor allem „Auferstehung“ kann man nicht einfach erklären. Ostern kann man nur erleben. Das Fest Ostern hat seine Bedeutung eigentlich erst im Nachhinein bekommen. Durch die Erfahrung der Auferstehung.

Besonders das österliche Triduum – die drei österlichen Tage – laden ein, sich auf das Erleben der Auferstehung einzulassen. Diese drei Tage nehmen das ganze menschliche Leben in den Blick, in ihrer ganz eigenen faszinierenden liturgischen Form. Der Gründonnerstag, mit Fußwaschung und gebrochenem Brot, bot auch in St. Stefan die Erfahrung der Gemeinschaft. Am Karfreitag konnte man im Kreuzweg und der abendlichen Karfreitagsliturgie die Todesfurcht und die absolute Finsternis des Todes spüren. Der Auferstehungsgottesdienst am Sonntag zeitig in der Früh, lud ein, auch emotional, die ultimative Hoffnung der Auferstehung nachzuvollziehen. Als „Draufgabe“ gab es am Ostermontag einen „Spontanchor“, der das österliche Halleluja weit über die Kirche hinaus klingen lies. Eine kleine Begegnung mit der Freude der Auferstehung.

Die drei österlichen Tage beginnen mit dem gemeinsamen Abendmahl am Gründonnerstag und enden in der Auferstehung. Das gemeinsame Mahl und das Brechen des Brotes werden so zum Symbol der Begegnung mit dem Auferstandenen. So bekommt das Ostermahl und mit ihr die Speisensegnung am Karsamstag eine tiefere Bedeutung. Jesus möchte für uns Nahrung sein: Nahrung für unsere Seele, Nahrung für unsere Gemeinschaft, für ein gutes Miteinander und für alles, was der Mensch zum Leben braucht. Auferstehung ist nicht zu verstehen und kaum zu erklären und doch finden sich immer wieder Menschen, die sagen können: ja, in meinem Leben hat es viele Momente der Auferstehung gegeben. Auch in St. Stefan.

Gründonnerstag

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Karfreitag

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Auferstehungsfeier

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