Pilgerweg zu unseren 10 Kirchen

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Es versprach ein sonniger und heißer Tag zu werden, und so war es auch. Um 5:30 in der Früh hatten sich wiederum weit über 100 Pilger in Mallestig getroffen um zur Zehn-Kirchen-Wanderung aufzubrechen. Das Thema das die Pilger heuer begleitete war „Schätze des Glaubens“. Jesus vergleicht das Reich Gottes mit einem Schatz und erzählt von einem Mann, der einen Schatz in einem Acker gefunden hat. Viele werden dabei vielleicht an eine Kiste mit Goldmünzen denken, oder eben an jene wertvolle Perle des Kaufmanns, aber Jesus meint mit seinem Vergleich nichts „Materielles“. Jesus spricht vom Himmelreich. Er spricht von der Liebe Gottes und der Begegnung mit seinem Vater. Dies ist etwas Schönes und Wertvolles. So wertvoll, dass es sich unbedingt loht, den ganzen materiellen Besitz herzugeben um es zu bekommen. In unserem Leben, in unserer Religion, finden wir viele verschiedene Schätze des Glaubens. Es sind dies unsere unterschiedlichen Wege zu Gott. Eine kleine Auswahl aus diesen zahlreichen Schätzen des Glaubens konnte an den Kirchen-Stationen meditiert werden. In Mallestig erinnerten wir uns an den Schatz des Pilgerns. Die Bibel oder die Sakramente sind andere Schätze des Glaubens. Wir dachten auch über die Schätze des Gebetes, der Gemeinschaft oder der Stille nach. Die Stille der Gottsucher ist die Stille des Zuhörens, die Stille der inneren Ruhe und die Stille der Stimme Gottes. Auch das Staunen über die Schönheit der Kunst hat sicherlich schon so manchen zu Gott geführt. Und dann gibt es da den Schatz der Musik, der unser Herz und unsere Seele berührt. Am Kanzianiberg stießen weitere Pilger hinzu und konnten gemeinsam über den besonderen Schatz des Gottesdienstes nachdenken.

Altbewährt auch die Labestationen, die auch heuer wieder zu unserem leiblichen Wohl beigetragen haben! Dabei ein herzliches Danke besonders an Familie Galle aus Untergreuth, den Baumgartnerhof, den Jaus´nhof Polin und die Jaus’n Spender Fleischerei Gallob Finkenstein, Familie Tschojer, Familie Adamitsch und Dorli Kruschitz.

Endstation der Pilgerwanderung war in der Kirche St. Stefan, wo auf dem Kirchenplatz so manch einer die Wanderung beim Kirchenwirt ausklingen ließ.

Nicht nur Engel sondern vor allem der Segen Gottes hat uns den ganzen Tag begleitet und das möge auch weiterhin so sein.

„Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker. Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.“

Eindrücke

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