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Am 7. November hörte man ältere St. Stefaner Stimmen munkeln, was da heute los ist im Ort. Aus jeder Ecke, in jeder Straße sah man Kinder mit Laternen zur Kirche ziehen. Die Jungschar St. Stefan lud zur gemeinsamen Martinsfeier in die Pfarrkirche ein. Eine sehr stimmungsvolle Feier, mit einem äußerst professionellen Schattentheater (Herzlichen Dank an Michaela und Helena Frank). Für einen schönen musikalischen Rahmen sorgte der JugendJugendMusikTreff aus St. Stefan. Quasi eine schnelle Einsatztruppe, die in kürzester Zeit die Kirche zum Singen bringt. Und so konnte die Botschaft des heiligen Martin für alle Kinder und Erwachsene mit allen Sinnen wahrgenommen werden. „Mensch ist Mensch“ so lautet die Botschaft, egal wer, wo oder wann Hilfe braucht. Die Botschaft Jesu, in der unser Handeln stets von Mitmenschlichkeit geleitet werden soll und uns in weiterer Folge auch zur bedingungslosen Liebe führt. Ob diese Mitmenschlichkeit in einer Umarmung, einem warmen Mantel, einer finanziellen Unterstützung oder einem Lachen steckt, ist schlussendlich egal. Wo Liebe gelebt wird, wo Freude und Bereitschaft zur Hilfe weitergegeben wird, wird auch die Welt ein Stück besser und die Botschaft Jesu weitergegeben. Im Lied von Berge konnten wir hören: Ich entscheid mich für die Liebe und für die Menschlichkeit, denn nur wer nicht geliebt wird, hört auf, ein Mensch zu sein.“ Dort wo Liebe also Platz hat, erfahren wir Güte, Mitmenschlichkeit und inneren Frieden.
Der anschließende Laternenumzug angeführt vom Hl. Martin (Danke an Thomas Ladinig) führte uns ins Pfarrzentrum, wo bereits Martinsgänse zum Naschen, Frankfurter und Getränke auf uns warteten. Das wohl größte Highlight waren die frisch vor Ort zubereiteten Maroni von Familie Nonis (GRAZIE), die das Fest, kulinarisch als auch gemeinschaftlich abrundeten. So konnte man sehen und spüren, was alles möglich ist, wenn viele Menschen zusammenhelfen.
Herzlichen Dank/ Hvala lepa! auch an Florian Warmuth, Johanna Löschnigg, Vera Tschojer, Christiane und Lena Hochkofler, Franziska Gröber und Heidi Egger für die engagierte Mithilfe.
