Entstehungsgeschichte

Mitten im Ortskern von Gödersdorf, im zweisprachigen Gebiet, befindet sich die Kirche St. Laurentius. Das Gotteshaus ist eine von fünf Filialkirchen der Pfarre St. Stefan-Finkenstein.

Erstmals wird 1443 eine Kirche in Gödersdorf urkundlich erwähnt, der Ort selber ist freilich viel älter. 1971 wurden im Ort drei spätantike Gräber gefunden, doch schon beim Kirchenneubau zwischen 1964 und 1968 kam ein vermutlich frühslawischer Friedhof zum Vorschein.

Von der 1443 genannten Kirche ist heute kaum etwas sichtbar, denn 1858 wurde das Gotteshaus mit Ausnahme des Altarraumes neu gebaut, um ein Drittel vergrößert, mit einem gemauerten Trum versehen und am 26. September 1858 neu geweiht.

Der Hochaltar in der heute sogenannten „Alten Kirche“ stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts (ca. 1750) und hat eine seitlich vorschwingende Säulenarchitektur. In der Mitte steht der Kirchenpatron, der hl. Diakon und Märtyrer Laurentius mit dem Rost. Zwischen den Säulen steht links der heilige Franz von Assisi und rechts der heilige Antonius von Padua. Bekrönt wird der Altar von der Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit.

Etwas älter als der Hochaltar sind die beiden Seitenaltäre. Der linke Seitenaltar zeigt die Begrüßung der Heiligen Maria durch die heilige Eliabeth (Das Magnificat). Im kleinen Aufsatzbild ist sowohl der heilige Antonius der Einsiedler als auch der heilige Antonius von Padua zu sehen. Der rechte Seitenaltar ist hingegen dreigeschossig und zeigt im Mittelbild die heiligen Nepomuk und Georg, darüber befindet sich ein Bild mit der Abbildung des heiligen Martin mit der Gans und eines unbekannten Heiligen.

Zweikirchenbau - Rund hundert Jahre nach dem Kirchenumbau zeigte sich, dass die „Alte Kirche“ wieder zu klein geworden war und so entschloss man sich wieder zu einer Erweiterung. Diesmal beließ man die „Alte Kirche“ fast unberührt. Der Neubau ist ein nach Süden hin ausgerichteter Saalbau mit einem erhöhten Altarraum. Die Pläne stammen vom Architekten des Bundesdenkmalamtes B. Reichart. Die Stirnseite schmückt eine Kreuzigungsgruppe mit Gottvater und dem Heiligen Geist und mit Maria und Johannes zu beiden Seiten des Kreuzes. An der Wand, die den Übergang zum Altarraum bildet, stehen die beiden Apostel Peter und Paul. An der Ostwand der neuen Kirche befinden sich seit einigen Jahren moderne Holzskulpturen unbekannte Heilige darstellend, des heimischen Künstler Johannes Preschern. Im Neubau befindet sich ein großer Raum für die verschiedenen Pfarraktivitäten wie Pfarrkaffee, Firmvorbereitung, Jungschar oder Altentage.

Der Neubau mit den Vorbereitungsarbeiten 1964 begonnen. 1965 wurde dann mit dem eigentlichen Kirchenbau fortgesetzt und am 11. August 1968 wurde der erste feierliche Gottesdienst in dieser Kirche gefeiert. Mitzelebrant war damals ein junger Salesianerpater, Dr. Alois Kothgasser, der heutige Erzbischof von Salzburg.

Jeden Samstag wird ein Gottesdienst in Gödersdorf gefeiert und fallweise auch sonntags sowie an den großen Feiertagen.

Filialkirche Gödersdorf einst

Filialkirche heute

Zgodovina

Sredi Vodiče vasi stoji cerkev sv. Lavrencija – ena od petih podružnic župnije Šteben. Prvič je omenjena leta 1443, kraj sam pa je gotovo dosti starejši, saj so leta 1971 našli poznoantične grobove, že ob zidanju nove cerkve v šestedestih letih pa je prišlo na dan verjetno zgodnjeslovansko pokopališče. Od prvotne cerkve danes ni več veliko kaj videti, saj so jo leta 1858 z izjemo oltarnega prostora povečali in dogradili še stolp. Glavni oltar takoimenovane „stare“ cerkve je bil postavljen okoli leta 1750, v sredini je upodobljen farni patron sv. Lavrencij z žarom, levo in desno pa stojita še sv. Frančišek Asiški in sv. AntonPadovanski. Nad njimi pa prestoluje sv. Trojica. Tudi oba stranska oltarja sta okrašena s kipi raznih svetnikov. Sto let po prezidavi cerkve se je izkazalo, da je spet premajhna. Tokrat so “staro cerkev” pustili pri miru in po načrtih arhitekta Reicharta proti jugu pozidali popolnoma novo stavbo. Spredaj je upodobljeno Križanje, na strain ob prehodu v oltarni proctor pa apostola Peter in Pavel. V novi zgradbi najdemo tudi velik proctor za razne priredtitve in za skupinske dejavnosti. 11. avgusta 1968 so cerkev posvetili. Vsako soboto je v Vodiči vasi bogoslužje, priložnostno pa tudi ob nedeljah ali velikih praznikih.

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